Im modernen Maschinen- und Anlagenbau stehen Unternehmen oft vor der Herausforderung: Selbst fertigen oder spezialisierte Kapazitäten einkaufen? Fehlendes Fachpersonal, fehlende Zertifizierungen oder schlichtweg Kapazitätsengpässe machen die externe Auftragsfertigung von Schweißkonstruktionen zur wirtschaftlichsten Lösung.
Erfahren Sie in diesem Artikel, worauf es bei der Auswahl eines Lohnfertigers ankommt und wie Sie durch strategische Auslagerung Ihre Wettbewerbsfähigkeit steigern.
🛠️ Was ist Auftragsfertigung für Schweißkonstruktionen?
Auftragsfertigung (auch Lohnfertigung oder Contract Manufacturing) bedeutet die Herstellung von Bauteilen oder kompletten Baugruppen durch einen externen Spezialisten auf Basis Ihrer technischen Zeichnungen.
Der Prozess bei Wankum:
Vorgabe: Sie liefern CAD-Daten, Isometrien oder Stücklisten.
Umsetzung: Wir beschaffen das zertifizierte Material, fertigen die Konstruktion in unserer Werkstatt und liefern termingerecht.
Ergebnis: Von präzisen Maschinengestellen bis hin zu druckgeprüften Rohrleitungssystemen erhalten Sie fertige Lösungen aus einer Hand.
🚀 Wann lohnt sich das Outsourcing von Schweißarbeiten?
Die Entscheidung für einen externen Partner ist meist eine strategische Wahl. Die wichtigsten Gründe sind:
Kapazitätsengpässe: Flexibles Abfangen von Auftragsspitzen ohne teure Neueinstellungen.
Zertifizierungspflicht: Viele Projekte erfordern Schweißnachweise nach DIN EN 1090, über die ein spezialisierter Schweißfachbetrieb wie Wankum bereits verfügt.
Technologischer Vorsprung: Zugriff auf spezialisierte Maschinen wie Schwerlastbrücken oder Großformat-Brennschneidanlagen (bis 2.000 × 4.000 mm).
Fokus auf Kernkompetenzen: Konzentrieren Sie sich auf Entwicklung und Montage, während wir die Schweißbaugruppen fertigen.
✅ Qualitätsmerkmale eines professionellen Lohnfertigers
Ein Schweißbetrieb ist nur so gut wie seine Dokumentation und Technik. Achten Sie bei der Wahl Ihres Partners auf:
1. Zertifizierte Sicherheit
Eine TÜV Rheinland-Zertifizierung und lückenlose Materialzertifikate (3.1-Abnahmeprüfzeugnis nach EN 10204) sind im industriellen Umfeld unverzichtbar.
2. Moderner Maschinenpark
Für maximale Präzision setzen wir auf leistungsstarke Autogen- und Plasma-Brennschneidanlagen, die Bleche bis zu 100 mm Stärke (Stahl) bzw. 20 mm (Plasma) schneiden können.
3. Technische Beratung
Ein guter Fertiger erkennt Schwachstellen in der Zeichnung, bevor der erste Schnitt gemacht wird. Wir schlagen werkstoffgerechte Verbindungen vor und optimieren so die Herstellkosten.
📊 Kostenfaktoren in der Schweißkonstruktion
Transparenz ist die Basis einer guten Zusammenarbeit. Der Preis einer Konstruktion wird maßgeblich beeinflusst durch:
| Faktor | Auswirkung auf das Projekt |
| Werkstoff | Materialanteil liegt oft bei 30–60% (besonders bei Edelstahl). |
| Schweißnahtgüte | WIG-Schweißen ist präziser, aber aufwendiger als MAG-Schweißen. |
| Prüfumfang | Druckprüfungen oder zerstörungsfreie Prüfungen (ZfP) sichern die Qualität. |
| Stückzahl | Einzelstücke haben höhere Rüstkosten als Kleinserien. |
📋 Checkliste für Ihre Anfrage
Damit wir Ihnen schnellstmöglich ein verbindliches Angebot erstellen können, bereiten Sie bitte folgende Punkte vor:
CAD-Daten/Zeichnungen (DXF, STEP oder PDF).
Werkstoffvorgabe (z. B. S355, 1.4301).
Schweißnahtklasse nach DIN EN ISO 5817.
Gewünschter Liefertermin und Oberflächenbehandlung (z. B. grundiert, verzinkt).
Fazit: Spezialisierung zahlt sich aus
Die Auslagerung Ihrer Schweißkonstruktionen an einen zertifizierten B2B-Partner wie die Wankum Schweißerei & Stahlbau GmbH sichert Ihnen Qualität auf Industrieniveau bei maximaler Flexibilität. Mit über 50 Jahren Erfahrung und einem Standort im Raum Neuss/Düsseldorf sind wir Ihr verlängerter Arm in der Fertigung.
Sie haben ein aktuelles Projekt?
Profitieren Sie von unserer persönlichen Beratung auf Augenhöhe.